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  Wieviel Zeit benötigen Sie zum Aufbau der Beschallungsanlage?

Abhängig vom Umfang ( Live, Disco, Nebenraumbeschallung etc. ) und den Gegebenheiten vor Ort ( Zugang zur Bühne, Sicherungsmaßnahmen usw. ) zwischen 30 und 180 Minuten. Für den Abbau und das Verladen des Equipments wird nochmal die gleiche Zeit benötigt.  
  Wieviel Platz benötigen Sie zum Aufbau der Beschallungsanlage?

Alle Maße in - Meter -

Live / unplugged ( ohne Anlage )  2 x 2

Live / Mono ( 1 Box )   Breite 2,5 x 3 Tiefe

Live + Disco / Mono ( + Subwoofer )  3 x 3

Live / Stereo ( 2 Boxen + Monitor )  Breite 6 x 3 Tiefe

Disco / Stereo ( 2 Boxen + Subwoofer )  Breite 6 x 2 Tiefe

Live + Disco / Stereo ( 3 Boxen + Subwoofer )  Breite 8 x 3 Tiefe

Der Platzbedarf mag recht groß erscheinen. Doch was im Theater an der Decke hängt muß im mobilen Bereich auf Stativen platziert werden und diese beanspruchen in der Regel 1 qm Grundfläche. Hinzu kommt, daß je nach Einsatz auch entsprechend Stellfläche für Bühnen- und Effektlicht benötigt wird.

 
  Wo sollte der Musiker / DJ platziert werden ?

Bei einem DJ ist die Platzierung relativ unproblematisch, weil zwischen Aktion, ausgenommen Moderation, und Musik kein Zusammenhang besteht.

Bei einem Livemusiker ist das wie im Kino. Bild und Ton sollten aus derselben Richtung kommen, sonst sorgt das reichlich für Irritationen im Gehirn.

Ein guter Sicht-Kontakt zwischen Publikum und Musiker / DJ ist außerdem Voraussetzung das der oft zititierte „Funke“ überspringen kann. Es sei denn Sie wollen bei Ihrer Feier von dem „Geist“ den Sie engagiert haben nicht gestört werden… - dann stellen Sie den Musiker / DJ Ihrer Wahl in die letzte Ecke hinter einen Paravent, lassen ihn „die Wand anheulen“ und ergötzen sich gelegentlich an seinem emotionalen Zusammenbruch.

Aber Achtung, da brauchen Sie einen Newcomer – alte Profis sind da hart im „Nehmen“, vorausgesetzt die Gage stimmt. Manche Kollegen werben sogar mit Ihrer Unauffälligkeit: „Ich kann ganz leise, ich störe Sie garantiert nicht, ich bin wie der Benjamin auf Ihrer heimischen Blumenbank und wenn Sie wollen, bin ich auch ganz weg – Garantiert!“

 
  Brauchen Sie zusätzliche Hilfskräfte (Stagehands) für den Auf- Abbau?

 

In der Regel - Nein. Allerdings gibt es Ausnahmen:

- Bei langen Wegen wo kein Rollbrett eingesetzt werden kann sollten 1 bis 3 Personen beim Tragen helfen.

- Bei starkem Publikumsverkehr während des Auf- bzw. Abbaus sollte an der Bühne und am Auto jeweils eine Person auf das Equipment achten und zusätzliche eine Person die Passage bahnen und Türen aufhalten.

Achtung - Wichtig ! Bei Volksfesten und dergleichen kommt es oftmals vor, das Auf- und Abbau in einem bestimmten Zeitfenster erfolgen müssen, da sonst ein gesicherter Zugang zur Bühne selbst mit Hilfskräften nicht mehr gewährleistet ist. Vor allem wenn das Transport-Fahrzeug nicht an der Bühne geparkt werden kann, ist zusätzliches Aufsichtspersonal nötig.

 
  Warum benötigen Sie überhaupt eine Beschallungsanlage?

 

Wenn ich so mit 5 bis 10 Leuten in einer Runde gemütlich am Tisch sitze. Die Umgebung ruhig ist, kein starker Wind die Schallwellen verwirbelt, Feuer eher glüht als prasselt und alle mir zuhören, kann ich problemlos eine ganze Weile auch ohne Verstärkung spielen und singen ! Allerdings ist das mehr Candle-Light-Athmosphäre. Klatschen und Mitsingen ist schon problematisch, vor allem wenn der Eine so und der Andere so…

Die Gitarre ist, im Gegensatz zu "Onkel Rudi's Akkordeon", ein sehr leises Instrument. Erst seit es elektrische Verstärker gibt ( ca. 50 Jahre ), haben sich viele der heute gebräuchlichen Spieltechniken entwickelt und konnten vor größerem Publikum vorgetragen werden.

Nehmen wir als Beispiel die Oper, oder das Gewandhaus - wieso ist da Ruhe im Publikum? Ganz einfach - weil jedes normal gesprochene Wort einer einzelnen Person eine leise gespielte Cello-Passage überdecken würde. Wenn Sie da nur ein Bonbon aus der Handtasche holen, treffen Sie bitterböse Blicke.

Da die meisten meiner Auftritte aber über mehrere Stunden im Rahmen einer Festivität stattfinden, bietet sich eher die so genannte "Pub-Atmosphäre" an. Das Publikum kann zuhören, sich unterhalten, tanzen, klatschen, oder auch mitsingen. Da ich meine Performance über die Beschallungsanlage der jeweiligen Umgebungslautstärke anpassen kann, ist das dann kein Problem.

Früher gab es für "Ramba Zamba" Trommeln und Schalmeien, Drehleiern - alles sehr laute Instrumente! Auch spätere Militärmusik ( Alte Kameraden und Co. ), sowie der typische Glenn Miller Sound sind stark von Blasinstrumenten geprägt. Laut genug, auch ohne Verstärkung.

Die Kammermusik des Barock ( auch die klassische Gitarre ) wurde früher nur in kleiner Besetzung in kleinen Räumen vorgetragen. Erst später als die Konzertsäle größer wurden hat man die leisen Instrumente verstärkt indem man einfach mehr davon gleichzeitig einsetzte. 6 Bässe, 12 Violinen etc. Heute haben große Konzertorchester über 100 Musiker am Start um die entsprechende Lautstärke für größeres Publikum erzeugen zu können. Aber selbst Die werden bei Auftritten im Freien mikrofoniert und elektronisch verstärkt.

 
  Kann man sich bei Ihrer Musik noch gut mit dem Tischnachbarn unterhalten ?
 

Oder - "Das Lautstärke Dilemma"...

 

Da dieses Thema der Dauerbrenner ist, möchte ich hier etwas weiter ausholen und Aspekte beleuchten die sonst kaum angesprochen werden, aber zum grundlegenden Verständnis von großer Bedeutung sind.

Dazu ein paar Fakten:

Die Lautstärke wird in db ( Dezibel ) angegeben, wobei 10 db in etwa einer Verdopplung der wahrgenommenen Lautstärke entspricht.

Jede hinzukommende Schallquelle mit gleicher Lautstärke erhöht den Gesamtpegel um 3 db.

Beispiel: Eine normale Unterhaltung von 2 Menschen hat einen Pegel von ca 50 db. Werden gleichzeitig im Raum 10 weitere Gespräche mit dieser Intensität geführt, steigt der Geräuschpegel incl. Reflexionen locker auf 80 db. Das entspricht einer Verachtfachung der Lautstärke und liegt schon im Bereich einer Fräsmaschine. Wie gesagt – da spielt noch keine Musik.

Im Freifeld ( also nicht in geschlossenen Räumen ) vermindert sich die Lautstärke um 6 db, wenn man den Abstand zur Schallquelle verdoppelt. Mit einfachen Worten – je weiter weg, desto leiser! Also, platzieren Sie Gäste mit Hörgeräten, eifrige Redner, Musikliebhaber etc. entsprechend dieser Regel.

In geschlossenen Räumen wird der Schall von Wänden, Decke und Boden unterschiedlich reflektiert und kann ab einer bestimmten Entfernung nicht mehr differenziert wahrgenommen werden. Das gilt für Sprache genauso wie für Musik. Daher werden Studios, Call-Center, Großraumbüro’s, sowie richtige Konzerthallen entsprechend den Anforderungen raumakustisch optimiert. In normalen Locations ist das nicht der Fall und man muß die teilweise sehr schlechte Akustik in Kauf nehmen. Da hilft auch die teuerste Anlage nix.

Hohe Töne verdecken tiefe Töne mit gleicher Lautstärke. Werden also eher wahrgenommen.
Beispiel: Die Dame am Nachbartisch mit dem „schrillen Organ“…

Unser Gehör kann von der Hörschwelle bis zur Schmerzgrenze einen Lautstärkeunterschied von 1 : 1 Million wahrnehmen, wobei hohe und tiefe Töne mit abnehmender Lautstärke vom menschlichen Ohr immer mehr ignoriert werden ( Fletcher Munson Kurve ). Zum Ausgleich kann man bei geringen Lautstärken die Bässe und Höhen etwas anheben ( Loudness Taste ).

Mit Dynamik bezeichnet man in der Musik die Lehre von der Tonstärke. Leise und laute Passagen, sowie kurze Akzente sind genauso ein Teil der Musik wie die unterschiedlichen Töne selbst. Diese Lautstärkeunterschiede können zum Teil gewaltig sein.

Es gibt Geräte (Kompressoren) mit denen man diese Lautstärkeunterschiede elektronisch glätten kann. Dazu werden laute Passagen abgesenkt und anschließend der Gesamtpegel angehoben, so dass leise Passagen besser verständlich sind. Jeder Fernsehmoderator, Nachrichten-, oder Synchronsprecher, gehauchter Gesang wird damit bearbeitet. Jede CD wird in mehreren Stufen komprimiert, damit auch die härteste Rock-Mugge im Wohnzimmer noch einigermaßen „rüber kommt“.

Das heißt im Klartext: Jede Musik-Konserve ( CD, MP3 ) lässt sich im Pegel beliebig verändern. Da gibt’s also rein technisch gesehen – null problemo.

Dagegen hat jedes mechanische Instrument, jede Stimme, jedes Geräusch in der realen Welt eine Grundlautstärke ( Musik 40 bis 110 db ) die sich im Gegensatz zur „Konserve“ oder elektronisch erzeugten Klängen (Keyboards mit Begleitautomat, bzw Midifiles ) nicht weiter reduzieren lässt. Bei richtiger Live-Musik muß man logischerweise den Dynamikbereich noch hinzurechnen.

Wenn Sie also eine Band mit Schlagzeug engagieren, gibt dieses die Grundlautstärke vor und alle anderen Instrumente positionieren ihren Pegel entsprechend, so das sich ein stimmiger Gesamtsound ergibt. Die Band kann also beim besten Willen nicht leiser spielen als das unverstärkte Schlagzeug. Wenn die Band einen guten Schlagzeuger hat kommt sie bis auf 90 db runter. Dann können Sie sich in 20 m Entfernung, wenn Sie etwas lauter sprechen, gut unterhalten.

Hier kommt die erste Irritation. Wenn ein Musiker, wie heute oftmals der Fall, eine elektronische Begleitautomatik nutzt und dessen Lautstärke liegt unter dem Pegel der Grundlautstärke der Originalinstrumente wird er nach kurzer Zeit nur noch als Konserve wahrgenommen. Das Hirn sagt – Trompete geht nicht so leise, also nicht authentisch.

Ein guter Sänger erzeugt unverstärkt Lautstärkepegel von 50 bis 100 db. Damit er korrekt singt muß er sich selbst gut hören, sonst kommt da nix Gescheites raus!

Kleiner Selbstversuch. Setzen Sie sich Kopfhörer auf und singen sie laut zu der Musik die sie gerade darin hören. Fragen Sie anschließend Ihren Partner – na, wie war ich ?…

Daraus folgt: Wenn das Publikum selbst Lautstärkepegel von 70 db und mehr produziert, sind leise Passagen für den Musiker unverstärkt gar nicht mehr singbar und laute Passage wirken immer noch störend.

Im Klartext heißt das: Der Livemusiker muß für eine ausreichende Tonkontrolle im Umfeld von einem Meter mit seiner leisesten Passage ca doppelt so laut sein wie der Umgebungsgeräuschpegel an seiner Position. Sonst hat er keine reelle „Chance“.

Das sollten Sie wissen wenn Sie einen richtigen Live-Musiker engagieren.

Was noch wichtig ist zum Thema „Konserve“ / DJ. Bei einer Musiklautstärke wo die Leute sich auch auf den vorderen Plätzen noch problemlos unterhalten können, kommt keiner auf die Tanzfläche. Der Disco Pegel liegt verträglich bei 90 bis 100 db. Das ist Fakt.

Aber, letztendlich sollen sich alle Wohl fühlen und die Kunst liegt wohl darin einen gesunden Mix zu generieren wo Jeder am Abend mal auf seien Kosten kommt.

In diesem Sinne – packen wir’s an!

 
  Haben Sie auch Gesellschaftsspiele in Ihrem Programm? 

In der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts und nach dem 2. Weltkrieg waren Gesellschaftsspiele beim Publikum sehr beliebt. Heute beobachte ich da mehr eine Konsumentenhaltung. Vor allem bei Veranstaltungen wo das Publikum aktiv integriert wird (spricht sich rum… ), bleibt meist die erste Reihe leer. Ich habe das selbst erlebt. Bei „Caveman“ im Haus Leipzig. Wir kamen zu Acht (!) „kurz vor der Angst“, die „Bude brechend voll“ und was soll ich sagen: Genau diese erste Reihe war wie für uns reserviert. Ich konnt’s kaum glauben. Jedenfalls hatten wir einen tollen Abend im direkten Dialog mit dem Herrn auf der Bühne.

So ist das heute auch mit Gesellschaftsspielen bei Feierlichkeiten. Jeder schaut den Anderen gern beim Spielen zu – will aber selbst nicht involviert werden. Gehören Ihre Gäste zu dieser Spezies sollte man nichts erzwingen. Das ist wie Spaß auf Kommando und für viele eher Last als Lust. Das mit dem „Spielchen“ kann also gehörig „nach hinten losgehen“.

Soll heißen, mangels Nachfrage habe ich Spiele nicht in mein Programm integriert.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Die Veranstalter kennen in der Regel Ihre Leute (Gäste) und wissen welche Spiele passen und wo die Grenzen sind. Auswahl und Organisation obliegt also Ihnen. Ich unterstütze das Ganze technisch, wenn nötig, mit Drahtlos-Mikrofon, den gewünschten Einspielern, oder moderiere auch mal, wenn’s der Sache dienlich ist und den Spaßfaktor hebt.

Hinweis ►  Anregungen für Partyspiele finden Sie unter:   http://www.spielwiki.de

 
  Thema "Rauchverbot"

Singen ist, wie schon erwähnt, im Normalfall ein ganzkörperlicher Vorgang. Der Sänger atmet viel tiefer und intensiver als der normale Zuschauer, oder der Kollege am Piano. Entsprechend sind auch die Folgenschäden durch passives Rauchen viel extremer.

Stellen Sie sich vor Sie verlagern das Fahradergometer aus dem Fitness-Studio in den nächsten Raucherclub. In dieser Umgebung radeln Sie 3 bis 4 Stunden und gönnen sich dabei auch einige kleine Sprints. Zwischendurch feuern Ihre Fans, jeder mit einer Zigarre im Gesicht, Sie aus nächster Nähe zu Höchstleistungen an. Der Kohlendioxyd-Gehalt im Raum übersteigt allmählich die Grenzwerte. Die Atmung wird schwerer. Der Schweiß auf Ihrer Haut verbindet sich mit dem Rauch in der Luft zu einer beißenden Substanz und signalisiert der Damenwelt – „brünftiger Bulle im Anmarsch“. (Was natürlich Blödsinn ist)  Letztendlich sagt dann irgendwann auch Ihr Hirn: „Junge, schalt in den Economy-Mode, denn Morgen und Übermorgen musst Du noch mal 3 bis 4 Stunden radeln!“ Wenn’s da mal nicht schon zu spät ist…   - Na, wär das was ?

Gesundheit hat mittlerweile für mich einen hohen Stellenwert und daher absolviere ich grundsätzlich keine Auftritte mehr in geschlossenen Räumen oder Zelten wo geraucht wird.

Wichtig wäre auch darauf zu achten, Grill, Gulaschkanone und dergleichen so zu positionieren, daß deren Qualm nicht ständig die Lungen des Sängers torpediert. Heute allgemein positiv zu beobachten ist, daß dafür, im Gegensatz zu früher, meistens die Stirnseite gegenüber der Bühne genutzt wird.